Video
Der Erwerb von Schering krönt ein starkes Jahr

mit Freude blicken wir auf ein ereignis- und erfolgreiches Jahr 2006 zurück. Es gehört sowohl in strategischer als auch operativer Hinsicht zu den bedeutendsten der Bayer-Geschichte. Zu Recht sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit stolz auf das, was sie im vergangenen Jahr geleistet haben:
Die Akquisition der Schering AG für rund 17 Milliarden Euro hat das vergangene Jahr in besonderer Weise geprägt. Das Geschäft von Schering ergänzt unsere Pharma-Aktivitäten ganz hervorragend. Die neue Bayer Schering Pharma AG zählt zu den weltweiten Spitzenunternehmen im Bereich der Pharma-Spezialitäten. Unser attraktives Produktportfolio und die gut gefüllte Forschungs- und Entwicklungs-Pipeline bieten beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft. Wir sind davon überzeugt, dass Bayer Schering Pharma unser HealthCare-Geschäft und damit auch den gesamten Konzern nachhaltig stärken wird.
Der Integrationsprozess verläuft planmäßig. Wir sehen uns auf einem guten Weg, das kommunizierte Synergieziel von 700 Millionen Euro jährlich bis zum Jahr 2009 zu erreichen.
Der Schering-Erwerb basiert auf einer ausgewogenen Finanzierungsstruktur bestehend aus Barmitteln, Kreditaufnahmen und Eigenkapitaltransaktionen. Neben der Pflichtwandelanleihe über 2,3 Milliarden Euro im März konnten im Juli 34 Millionen neue Aktien mit einem Wert von 1,2 Milliarden Euro erfolgreich platziert werden.
Mit der Desinvestition unseres Diagnostika-Geschäfts sowie der Tochtergesellschaften H.C. Starck und Wolff Walsrode haben wir unser Portfolio weiter konzentriert und dabei attraktive Veräußerungserlöse erzielt, die zur Senkung der Verschuldung beitragen.
Auch operativ haben wir große Erfolge zu verzeichnen:
Der gute Verlauf des Geschäfts zeigt sich auch in der Wertsteigerung der Bayer-Aktien. Unser Aktienkurs hat erstmals seit fünf Jahren wieder die Marke von 40 Euro überschritten. Allein im Jahr 2006 ist der Börsenwert um 20 Prozent auf über 31 Milliarden Euro gestiegen. Wir werden alles daransetzen, dass sich diese erfreuliche Entwicklung auch in Zukunft fortsetzt.
Dabei basiert unser Erfolg ganz wesentlich auf den Fähigkeiten und dem Einsatz unserer weltweit mehr als 100.000 Bayer-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, denen ich an dieser Stelle auch im Namen des gesamten Vorstands meinen ausdrücklichen Dank ausspreche. Ohne ihre Unterstützung hätten wir nicht das schaffen können, was wir erreicht haben. Und wir zählen auch weiterhin auf ihr Engagement und ihre hohe Motivation.
Meine Damen und Herren, blicken wir nun auf die Entwicklungen in den Teilkonzernen.
- Wir haben mit dem Erwerb von Schering die größte Akquisition in der Unternehmensgeschichte getätigt, unser Produktportfolio weiter optimiert und damit die Neuausrichtung des Konzerns erfolgreich fortgesetzt.
- Wir haben unseren Umsatz erfreulich gesteigert und ein operatives Ergebnis (EBIT und EBITDA vor Sondereinflüssen) auf Rekordniveau erzielt.
- Wir haben in China die größte Investition außerhalb Deutschlands in Betrieb genommen.
Die Akquisition der Schering AG für rund 17 Milliarden Euro hat das vergangene Jahr in besonderer Weise geprägt. Das Geschäft von Schering ergänzt unsere Pharma-Aktivitäten ganz hervorragend. Die neue Bayer Schering Pharma AG zählt zu den weltweiten Spitzenunternehmen im Bereich der Pharma-Spezialitäten. Unser attraktives Produktportfolio und die gut gefüllte Forschungs- und Entwicklungs-Pipeline bieten beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft. Wir sind davon überzeugt, dass Bayer Schering Pharma unser HealthCare-Geschäft und damit auch den gesamten Konzern nachhaltig stärken wird.
Der Integrationsprozess verläuft planmäßig. Wir sehen uns auf einem guten Weg, das kommunizierte Synergieziel von 700 Millionen Euro jährlich bis zum Jahr 2009 zu erreichen.
Der Schering-Erwerb basiert auf einer ausgewogenen Finanzierungsstruktur bestehend aus Barmitteln, Kreditaufnahmen und Eigenkapitaltransaktionen. Neben der Pflichtwandelanleihe über 2,3 Milliarden Euro im März konnten im Juli 34 Millionen neue Aktien mit einem Wert von 1,2 Milliarden Euro erfolgreich platziert werden.
Mit der Desinvestition unseres Diagnostika-Geschäfts sowie der Tochtergesellschaften H.C. Starck und Wolff Walsrode haben wir unser Portfolio weiter konzentriert und dabei attraktive Veräußerungserlöse erzielt, die zur Senkung der Verschuldung beitragen.
Auch operativ haben wir große Erfolge zu verzeichnen:
- Den Umsatz steigerten wir um 17 Prozent auf 29 Milliarden Euro. Währungs- und portfoliobereinigt, also auch ohne Schering, verbesserte sich der Umsatz um fünf Prozent.
- Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA belief sich auf 5,6 Milliarden Euro und lag um 21 Prozent über dem Vorjahr. Damit haben wir eine bereinigte EBITDA-Marge von 19,3 Prozent erzielt und somit unser angekündigtes Rendite-Ziel für 2006 erreicht.
- Das EBIT vor Sondereinflüssen wuchs um 14 Prozent auf das Rekordniveau von 3,5 Milliarden Euro. Und das EBIT nach Sondereinflüssen stieg um zehn Prozent auf 2,8 Milliarden Euro.
Der gute Verlauf des Geschäfts zeigt sich auch in der Wertsteigerung der Bayer-Aktien. Unser Aktienkurs hat erstmals seit fünf Jahren wieder die Marke von 40 Euro überschritten. Allein im Jahr 2006 ist der Börsenwert um 20 Prozent auf über 31 Milliarden Euro gestiegen. Wir werden alles daransetzen, dass sich diese erfreuliche Entwicklung auch in Zukunft fortsetzt.
Dabei basiert unser Erfolg ganz wesentlich auf den Fähigkeiten und dem Einsatz unserer weltweit mehr als 100.000 Bayer-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, denen ich an dieser Stelle auch im Namen des gesamten Vorstands meinen ausdrücklichen Dank ausspreche. Ohne ihre Unterstützung hätten wir nicht das schaffen können, was wir erreicht haben. Und wir zählen auch weiterhin auf ihr Engagement und ihre hohe Motivation.
Meine Damen und Herren, blicken wir nun auf die Entwicklungen in den Teilkonzernen.
![]() Bild vergrößern
|
| Werner Wenning, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG |
Neue Produkte wurden erfolgreich in den Markt eingeführt und das Potenzial bestehender Produkte durch Zulassungserweiterungen ausgebaut. Bayer Schering Pharma erreichte im Gesamtjahr, den Schering-Umsatz aus dem ersten Halbjahr 2006 hinzugerechnet, einen sogenannten Pro-forma-Umsatz von über zehn Milliarden Euro. Das ist eine beachtliche Größenordnung.
Zusammen mit den Divisionen Consumer Care, Diabetes Care und Animal Health, die international Spitzenplätze einnehmen und sich im zurückliegenden Jahr ebenfalls eindrucksvoll entwickelten, macht HealthCare in Zukunft annähernd 50 Prozent des Konzern-Umsatzes aus. Und Sie sehen, dass dieser Bereich dynamisch und profitabel wächst.
Für Bayer CropScience hielt das vergangene Jahr ein schwieriges Marktumfeld bereit, in dem wir uns dennoch recht gut behaupten konnten. Insbesondere unser Geschäft mit dem klassischen Pflanzenschutz litt unter ungünstigen Witterungsbedingungen, der verstärkten Präsenz von Generika und einer zunehmenden Akzeptanz von genveränderten Produkten. Zur nachhaltigen Ergebnisverbesserung hat Bayer CropScience ein neues Kostenstrukturprogramm aufgelegt. Innovation und zukünftiges Wachstum sind bei CropScience eng verbunden mit der Pflanzenbiotechnologie, die uns große Chancen bietet. In meinen Augen ist die Biotechnologie eine der wichtigsten Technologien des 21. Jahrhunderts. Sie ist auch für Bayer CropScience von grundlegender Bedeutung, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu meistern.
Bei Bayer MaterialScience konnten wir die positive Umsatzentwicklung fortsetzen und das hohe Ergebnisniveau des Vorjahres annähernd erreichen. Belastungen resultierten insbesondere aus erheblich gestiegenen Kosten für petrochemische Rohstoffe und Energie sowie außerplanmäßigen Produktionsunterbrechungen.
Bei unseren Polycarbonaten verbuchten wir einen besonderen Erfolg: Wir sind im vergangenen Jahr der weltweit größte Hersteller geworden. Damit haben wir nun bei den Polycarbonaten wie auch schon bei den Polyurethanen globale Führungspositionen eingenommen.
In China realisieren wir mit einem Investitionsvolumen von rund 1,8 Milliarden US-Dollar bis 2009 die größte Auslandsinvestition in der Bayer-Geschichte. Mit dem Aufbau der Bayer Integrated Site in Shanghai hat Bayer MaterialScience die Basis für weiteres Wachstum in der so vielversprechenden Region Fernost/Ozeanien und insbesondere in China gelegt.
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, auch für das Jahr 2007 sind wir zuversichtlich. Wir wollen den Konzernumsatz um mehr als zehn Prozent steigern. Portfolio- und währungsbereinigt entspräche dies einem Wachstum in der Größenordnung von fünf Prozent. Wir planen zudem, das bereinigte EBITDA um mehr als zehn Prozent zu erhöhen und unsere EBITDA-Marge leicht zu verbessern. Damit wollen wir den Aufwärtstrend der vergangenen Jahre fortsetzen.
Doch neben dem Erfolg unseres Unternehmens, der sich in Umsatz und Gewinn ausdrücken lässt, ist mir noch ein weiterer Aspekt sehr wichtig. Unsere Produkte haben einen großen Wert für die Menschheit und tragen erheblich zur Verbesserung der Lebensqualität bei. Sei es durch längere Gesundheit für Mensch und Tier, bessere und ausreichende Ernährung, die Sicherheit von Autos, modernes Wohnen oder Beiträge zum Klimaschutz – überall wird das Wirken unserer Mitarbeiter spürbar.
Unsere Produkte sind Lebensretter, Lebenserleichterer und Lebensbegleiter für viele Menschen. Das gibt uns allen eine große Motivation und erfüllt uns mit Befriedigung und auch Stolz.
Zudem haben wir im Jahr 2006 weltweit mehr als 300 Projekte aus dem Bereich der gesellschaftlichen Verantwortung (Corporate Social Responsibility) unterstützt: das reicht von der Ausbildung junger Umweltschützer auf allen Kontinenten, von der Förderung von Schülern und wissenschaftlichen Talenten bis hin zur Entwicklung von Gesundheitsversorgung und zur Linderung sozialer Not.
Bayer ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung sehr bewusst und dem Grundsatz der Nachhaltigkeit in besonderer Weise verpflichtet. Nachdrücklich setzen wir uns für eine verantwortungsvolle Corporate Governance und Geschäftsethik ein. Dazu gehört auch ein gesetzmäßiges Verhalten in Übereinstimmung mit unseren Compliance-Bestimmungen.
Unser Leitbild – Bayer: Science For A Better Life – wollen wir auch in diesem Jahr weiter mit Leben füllen. Und dass uns dies gelingt, davon bin ich bereits heute überzeugt – nicht zuletzt, weil wir auf außergewöhnlich engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen können. Dies erkennen Sie auch an der Beteiligung unserer Mitarbeiter an der neuen Initiative „Triple-i“ – Inspirationen, Ideen, Innovationen –, die zur weiteren Stärkung der Innovationskultur im ganzen Unternehmen beiträgt. Bis zum Jahresende sind bereits über 1.900 Geschäftsideen von Bayer-Mitarbeitern in aller Welt eingereicht worden. Darunter sind zahlreiche Einfälle, wie Bayer in Zukunft im Sinne seines Leitbilds Problemlösungen anbieten und neue Geschäftsideen entwickeln kann.
Meine Damen und Herren, wir verstehen es als eine unserer wichtigsten Aufgaben, nicht nur aktuell für eine gute Performance zu sorgen, sondern auch die Basis für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft zu legen. Dafür haben wir im vergangenen Jahr wesentliche Weichen gestellt. Dies liegt im Interesse des Unternehmens, unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und natürlich nicht zuletzt auch im Interesse von Ihnen, unseren Aktionären.
Zum Abschluss möchte ich Ihnen, auch im Namen meiner Vorstandskollegen, für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung danken. Wir werden alles tun, um auch 2007 den in uns gesetzten Erwartungen gerecht zu werden.
Mit freundlichen Grüßen

Werner Wenning
Vorstandsvorsitzender der Bayer AG
Vorstandsvorsitzender der Bayer AG


Bayer HealthCare
Brief an die Aktionäre
Bayer Links




Seite bookmarken
Seite weiterempfehlen
Erweiterte Suche

